Stefan Fritschi
Stefan Fritschi
wieder in den Stadtrat.

Politik

Finanzlage zwingt zur Aufgaben-Überprüfung 

Die Stadt Winterthur muss wegen der angespannten Finanzlage die bestehenden Aufgaben überprüfen. Die Stadt hat viele wichtige Funktionen und Aufgaben, die sie auch in Zukunft erfüllen können muss. Neue Aufgaben kann die Stadt nur übernehmen, wenn sie finanziell interessant sind oder wenn bestehende Aufgaben ersetzt werden können.

  • Zusätzliches Personal, das mit Steuergeld finanziert wird, soll vermieden werden.
  • Standards im Bauen müssen überprüft werden
  • Prozesse und Abläufe in der Verwaltung müssen einfach sein
  • Investitionen müssen sorgsam getätigt werden, damit spätere Generationen nicht zu hohe Abschreibungen berappen müssen
  • Der kantonale Finanzausgleich soll so verbessert werden, dass Winterthur eine angemessene Abgeltung für die überregionalen Aufgaben erhält. Beim aktuellen Finanzausgleich wird die wachsende Einwohnerzahl nicht berücksichtigt
  • Die Stadt Winterthur soll weiterhin die "günstigste" Schweizer Stadt (gemäss Studie der Credit Suisse, Economic Research) bleiben!
  • Die Stadt Winterthur belegt auch 2017 den 3. Rang im Städteranking der Bilanz. Diesen Rang möchte ich halten oder wenn möglich noch verbessern. 

Vielfältige Kultur erhalten

Das kulturelle Angebot in Winterthur ist ein wichtiger Standortvorteil. 

  • Die kulturelle Vielfalt mit so attraktiven Einrichtungen wie Musikkollegium, Casinotheater, Theater Winterthur, Kunstmuseum, Technorama, Sammlungen Oskar Reinhart, Fotozentrum etc., muss trotz angespannter Finanzlage erhalten bleiben.
  • Als langjähriges Vorstandsmitglied des Musikkollegium Winterthur engagierte ich mich für eines der herausragendsten Profi-Symphonieorchester der Schweiz und für das Winterthurer Konservatorium, welches für Jung und Alt Musikunterricht anbietet. Als Amateur-Cellist /-Pianist weiss ich die wichtigen Aufgaben des Musikkollegiums sehr zu schätzen! 

Klimaschutz ernst nehmen

Die Stadt Winterthur muss sich für mehr Nachhaltigkeit engagieren.

  • Die Bauvorschriften für energiesparende Sanierungen und Solarzellen sind auf ein Minimum zu reduzieren. So werden noch mehr Hausbesitzende ihren Teil zur CO2-Reduktion beitragen.
  • Das spezielle Wegnetz für den Langsamverkehr (Fahrrad / Fussgänger) muss weiter ausgebaut werden, damit die Hauptverkehrsrouten entlastet werden und der Veloverkehr gefördert wird.
  • Roadpricing ist der falsche Ansatz für Winterthur; dies belegt klar eine ZKB-Studie.
  • Nachhaltigkeit ist für meine fünfköpfige Familie kein Lippenbekenntnis: Wir verzichten auf ein Privatauto, produzieren einen Grossteil unseres Warmwasser- und Strom-Verbrauches mit Solarzellen auf dem Dach.